10.01.2023 14:17

Entlastung der Studierendenwerke in M-V

Unterstützung des Landes für die Studierendenwerke mit Blick auf die Energiekostensteigerungen verhindert weitere Preissteigerungen für die Studierenden im Jahr 2023.

Die Ministerin für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten, Bettina Martin, hat den Studierendenwerken des Landes für dieses Jahr Unterstützung mit Blick auf die stark gestiegenen Energiekosten zugesagt. Insbesondere in den Bereichen Studentisches Wohnen sowie Hochschulgastronomie werden die Mehrkosten durch die gestiegenen Energiepreise 2023 vom Land übernommen. Dafür werden insgesamt 2,13 Millionen Euro für die beiden Studierendenwerke zur Verfügung gestellt.

"Das ist eine sehr gute Nachricht für die Studierenden zum Beginn des neuen Jahres" freut sich die Geschäftsführerin des Studierendenwerkes Greifswald, Dr. Cornelia Wolf-Körnert, über die Ankündigung aus dem Ministerium. "Das Studierendenwerk Greifswald hatte bereits 2022 erhebliche Mehrkosten in den Bereichen Lebensmittel, Energie sowie Personal zu stemmen, welche gerade nach den schwierigen Jahren der Corona-Pandemie eine weitere erhebliche Belastung darstellten. Preissteigerungen in den Mensen, Cafeterien und Wohnheimen sowie eine Erhöhung der Semesterbeiträge waren die Folge. Wir haben aber bei Weitem nicht alle Mehrkosten an die Studierenden weitergegeben und werden daher die Verluste des Jahres 2022 durch eigene Rücklagen decken müssen. Umso wichtiger ist es für uns, dass uns das Land nun für 2023 Unterstützung zugesagt hat." Mit der nun angekündigten Hilfe können folgende Maßnahmen umgesetzt werden:

  • In den Mensen und Cafeterien wird es im Jahr 2023 keine weiteren Preiserhöhungen aufgrund der gestiegenen Energiekosten geben. Ohne die Hilfe des Landes hätten die Preise bis zu 50ct pro Essen angehoben werden müssen.
  • Die zweite Stufe der Mieterhöhung von 18 EUR/Monat/Mieter wird es nicht geben. Diese war bereits für den 1.7.2022 angekündigt worden.
  • Alle Mensa- und Cafeteriastandorte bleiben erhalten. Es wird trotz der gestiegenen Energiekosten keine Schließungen geben. Die Versorgung der Studierenden ist also gesichert.
  • Die Öffnungszeiten der Mensen und Cafeterien müssen aufgrund von Kostensteigerungen nicht gekürzt werden. An einzelnen Standorten wird eine Ausweitung stattfinden.

Das Studierendenwerk Greifswald freut sich, dass die Unterstützung des Landes bei den Studierenden schnell und zielgenau ankommt und dass das Studierendenwerk Greifswald den Studierenden in Greifswald, Stralsund und Neubrandenburg weiterhin als starker Partner während der Zeit des Studiums zur Seite zu stehen kann ... damit Studieren gelingt!