Nachhaltigkeit

Ökostrom

In all unseren Gebäuden, in denen wir die Ausschreibungshoheit haben, verwenden wir zu 100% Ökostrom aus europäischen Wasserkraftanlagen der Stadtwerke Greifswald. Dazu gehören unser Verwaltungssitz, sowie die meisten Wohnheime. Das Wohnheim in Neubrandenburg sowie die Mensen laufen über die Stromversorgung der Hochschulen.

Pfand-Systeme in den Cafeterien

Seit Ende 2018 sind wir Partner des RECUP-Pfandsystems, um dem übermäßigen Konsum von Einweg-Kaffeebechern entgegen zu wirken. Allein in Deutschland werden stündlich ca. 320.000 Coffee-to-go-Becher verbraucht, das sind im Jahr fast drei Milliarden Stück. Bedenklich ist nicht nur die einmalige Nutzung, sondern auch die Polyethylen-Beschichtung der Becherinnenseite. Auch in unseren Cafeterien wurden enorm viele Einweg-Kaffeebecher verkauft, sodass wir Handlungsbedarf sahen und bei der Greifswalder Initiative zur Einführung des städtischen Pfandbecher-Systems gerne dabei waren. Mit der Einführung des RECUP-Pfandsystems haben wir die Kosten für einen Einweg-Pfandbecher auf 0,20 € angehoben. Wer einen Pfandbecher nutzt, soll einen spürbaren preislichen Vorteil erhalten. An allen unseren Standorten, in Greifswald, Neubrandenburg und Stralsund wird das RECUP-System umgesetzt.

Zum Start des Wintersemesters 2019 beginnen wir mit einer Testphase eines Weck-Glas-Pfand-Systems in den Cafeterien. To-go-Speisen wie Müsli, Obstsalat, Salate und Desserts werden in der Cafeteria am Campus Loefflerstraße nicht mehr in Plastik-Einweg-Geschirr, sondern in Weck-Gläser portioniert. Durch den Pfand von 2 € pro Glas stellen wir sicher, dass die Gläser zurück gegeben werden und der Kreislauf so funktioniert.

Fair Trade & ökologischer Anbau

Bereits seit 2005 werden in den Cafeterien des Studierendenwerkes ausschließlich fair gehandelte Kaffeebohnen und fair gehandelte Trinkschokolade aus ökologischem Anbau verwendet. Zudem werden viele nachhaltige Produkte wie Lemonaid, Charitea, Community Cola oder Koawach Kakao angeboten.

Bedarfs- und Mengenplanung

Die Bedarfs- und Mengenplanung der Speisen in den Mensen ist wichtiger Bestandteil einer nachhaltigen Hochschulgastronomie. Die Küchenabläufe sind so flexibel gestaltet, dass kaum Essen weggeschmissen werden muss. In den Küchen wird nachfrageorientiert und mit viel Erfahrung an allen drei Standorten für die Studierenden meist exakt die Menge gekocht, die auch abgenommen wird.

Abfallmanagement

Abfall lässt sich nicht vermeiden, aber durch ein aktives Abfallmanagement optimieren. Die Abfalltrennung und -wiederverwertung ebenso wie der sparsame Einsatz von Verpackungsmaterialien gehören da schon zum Standard. In unseren Einrichtungen benutzen wir darüber hinaus moderne Techniken: Die Nassmüllentsorgung in der Mensa am Berthold-Beitz-Platz beispielsweise gilt als besonders hygienisch, wirtschaftlich und umweltfreundlich. Der Müll wird gepresst, um das Volumen zu reduzieren, und gelangt anschließend in Biogasanlagen, wo er zur Strom- oder Gaserzeugung genutzt wird.