Leistungsnachweis (§ 48 BAföG)

Vom 5. Fachsemester an wird Ausbildungsförderung nur von dem Zeitpunkt an geleistet, in dem der Auszubildende einen Leistungsnachweis vorgelegt hat. Spätestens muss der Leistungsnachweis 4 Monate nach Beginn des 5. Fachsemesters vorliegen. Bei den Bachelor-Studiengängen ist nach dem 4. Fachsemester ein Ausdruck der erbrachten ECTS-Punkte vorzulegen.


Aufschub des Leistungsnachweises

In einigen Fällen kann auf Antrag der Leistungsnachweis später vorgelegt werden. 

Es gelten z.B. folgende Ausnahmen:

  • schwerwiegende Gründe, wie z. B. Krankheit, Verschulden der Hochschule
  • Mitwirkung in bestimmten Hochschulgremien, Organen der Studierendenwerke und der Länder
  • in Ausnahmefällen auch das erste Nichtbestehen der Zwischenprüfung
  • Behinderung
  • Schwangerschaft / Kindererziehung
  • Pflege eines nahen Angehörigen (Pflegegrad 3 oder höher)

Leistungsnachweis nicht erbracht – nie mehr BAföG? 

Wer den Leistungsnachweis (Zwischenprüfungszeugnis oder Formblatt 5) nicht erbringen konnte und auch keinen Aufschub erhalten hat, der erhält keine Ausbildungsförderung.

Es ist möglich wieder in die Förderung zu gelangen. Hierzu ist es erforderlich, die Verzögerung aufzuholen und sich zudem auf dem laufenden Leistungsstand zu befinden.